Wer selber bereits vor der Entscheidung “Kaufen oder Mieten” stand, weiß, wie die zahlreichen Daten potenzielle Käufer verwirren können. Aus diesem Grund hat sich das Immobiliennetzwerk realbest.de gemeinsam mit Statista, dem führenden deutschen Statistikunternehmen im Internet, zusammengetan. „Wir möchten mit anschaulichen Fakten darstellen, wie man von einem Immobilienkauf profitieren kann“, erklärt Axel Winckler, Gründer und Geschäftsführer von realbest.de.

Ein Beispiel: Eine 80 Quadratmeter große Wohnung in Berlin kostet im Durchschnitt etwa 660 Euro Miete im Monat bei einer jährlichen Mietsteigerung von zwei Prozent. Die gezahlte Miete beträgt nach 30 Jahren 340.000 Euro, während der durchschnittliche Kaufpreis für eine vergleichbare Wohnung in Berlin 166.000 Euro beträgt – nach 30 Jahren mit einer jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent hätte die Wohnung einen Wert von über 300.000 Euro.

Im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten bieten Immobilien derzeit lukrative Investments. Denn während Privatkredite aufgrund sinkender Kreditzinsen noch günstiger werden, lässt sich das auf Sparkonten deponierte private Vermögen auf diese Art kaum mehr vermehren. „Neben den ‚harten Fakten‘ sollte man aber auch die ‚weichen‘ nicht unterschätzen“, findet Winckler. „Selbstverwirklichung tritt erst wirklich ein, wenn einem die bewohnten vier Wände tatsächlich gehören.“ Die Gestaltung und Farbgebung der Wohnung kann frei erfolgen, im Gegensatz zu einer Mietwohnung, bei der sich Mieter Fragen stellen, wie: Was passiert, wenn ich ausziehe? Weiß der Nachfolger die Mühe überhaupt zu schätzen? Ist es sein Stil? Interessant ist dabei auch der Vergleich, dass in Deutschland nur rund 53,3 Prozent der Bewohner in Eigentum leben. Im europäischen Vergleich belegt Deutschland damit den vorletzten Platz. Mit 84,8 Prozent liegt Norwegen an erster Stelle, gefolgt von Spanien (78,9 Prozent) und den Niederlanden mit 67,5 Prozent Eigentumsquote.